RechenmaschineSchickard1

 

Nachbau (Bruno von Freytag-Löringhoff)

 

Franz Hammer weist 1957 anlässlich eines Mathematikerkongresses erstmals öffentlich darauf hin, dass der mit Johannes Kepler befreundete Wilhelm Schickard (1592-1635) und nicht Blaise Pascal als Erfinder der ersten Rechenmaschine zu würdigen ist. Der Briefwechsel zwischen Schickard und Kepler beweist dies. Mit der Maschine können die Grundrechenarten (Addition, Multiplikation, Subtraktion und Division) folgendermaßen durchgeführt werden:

 

Die sechs Drehscheiben mit Kurbeln sind für die Bedienung des Addierwerks. Die Ergebnisse der Additionen und Subtraktionen können an den Sichtlöchern abgelesen werden. Das halbmechanische Multiplizierwerk besteht aus den seitlichen Schiebern und den oberen Drehknöpfen, mit denen beide Faktoren eingegeben werden können. Die Teilprodukte sind in den mittleren Fensterchen abzulesen und werden im Addierwerk zusammengezählt.

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