Johannes Kepler ist der berühmteste Sohn beider Städte Leonberg und Weil der Stadt. Daher bieten, nun schon im zweiten Jahr, Stadtarchiv und Stadtmarketing Leonberg und die Kepler-Gesellschaft in Abstimmung mit der Stadt- & Tourist-Info Weil der Stadt gemeinsame Veranstaltungen zu Kepler an. Die Teilnahmegebühr beträgt für die Führungen 3,50 Euro, Personen unter 16 Jahren sind frei. Für Vortrag und Film kostet der Eintritt 5 Euro. [Flyer]

Stadtführung „Johannes Kepler – sein Leben und seine Zeit“  Thematische Stadtführung in Leonberg - einschließlich Besichtigung des Kepler-Raums im Stadtmuseum-  mit Hans-Joachim Albinus. Am Sonntag, 30. April 2017 um 11:15 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz in Leonberg [Link]

Vortrag „Wir wollen doch nicht dem Papst den Fuchsschwanz streichen ...“- Johannes Keplers Leben zwischen Reformation und Gegenreformation und sein vergebliches Bemühen um die Gregorianische Kalenderreform - Vortrag von Hans-Joachim Albinus aus Anlass des 500. Jahrs der Reformation am Donnerstag, 11. Mai 2017 um 19:30 Uhr im Stadtmuseum Leonberg (Pfarrstraße 1, neben der Stadtkirche) [Link]

Rundgang "Johannes Kepler – der Hexenprozess um seine Mutter Katharina" am Sonntag, 28. Mai um 11.15 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz in Leonberg.
Auf ihrem Rundgang sucht Stadtführerin Ina Dielmann insbesondere die Plätze in der Altstadt auf, die mit der Anklage und dem Prozess in Beziehung stehen.

Führung "Johannes Kepler – Astronom, Mathematiker und Physiker" am Sonntag, 11. Juni um 11.15 Uhr am Keplerdenkmal auf dem Marktplatz in Weil der Stadt. Führung rund um das Keplerdenkmal und durch das Kepler-Museum mit dem Leiter des Stadtmuseums, Wolfgang Schütz und dem Leiter des Keplermuseums, Wolfgang Pleithner.

Filmvorführung "Johannes Kepler" am  Freitag, 18. August um 21.00 Uhr in Weil der Stadt, Kino Kulisse, Garten, Daimlerstraße 4,  Regisseur Frank Vogel, DDR, 1974, Open-Air-Filmvorführung (bei Regen im Kino) mit Blick in den Sternenhimmel, Einführung durch Hans-Joachim Albinus. [Link

 

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SOFIA-Stratophärenflugzeug mit der Missionsteilnehmerin der Kepler-Gesellschaft und der Johannes-Kepler-Sternwarte.

Am 7. Februar startete Hildrun Bäzner-Zehender zusammen mit 38 weiteren Teilnehmern zu einer Mission des Sofia-Observatoriums. Sie ist Vorstandsmitglied der Kepler-Gesellschaft, Astronomin an der Johannes-Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt und betreut dort unter anderem auch die Jugendgruppen.

Missionsziel ist die Kartierung von Objekten mit Emissionen im Infraroten, konkret lagen diese u.a. im Orion, in der Cassiopeia und der Whirtpool-Galaxie M51.

Ein kurzer Bericht zum Flug finden Sie [hier]    

Seit September 2016 sind gleich drei Bücher über den Astronomen und Mathematiker Johannes Kepler erschienen. Zuerst eine romanhafte Biografie von Eva Rita Weiser, im November ein über 1.200 Seiten umfassendes Monumentalwerk von Arnulf Zitelmann, jetzt die Monographie von Thomas Posch.

Kepler-Monografie von Thomas Posch: "Johannes Kepler - Die Entdeckung der Weltharmonie" 

Forscher in schwierigen Zeiten: Thomas Posch, Privatdozent für Astrophysik an der Universität Wien, präsentiert eine linear erzählte Biografie von Keplers Geburt in Weil der Stadt bei Stuttgart bis zu seinem Tod in Regensburg mitten im 30-jährigen Krieg. Johannes Kepler entdeckte die Gesetze der Planetenbewegung. Er lebte in einer Zeit des Umbruchs, inmitten des 30-jährigen Krieges. 

Mehr Informationen: Deutschlandradio Kultur 

Freier Schriftsteller Arnulf Zitelmann veröffentlichte Biografie von Johannes Kepler "Keplers Welten. Johannes Kepler - Ein Lebensbild"

Auf seinen Grabstein ließ Johannes Kepler schreiben: »Ich habe den Himmel vermessen.« Das hatte vor ihm noch kein anderer geschafft. Uns erreichen Bilder des Zwergplaneten Pluto. Wir schreiben eine SMS, empfangen TV-Programme. Rosetta umkreiste den Kometen Tschuri. Das alles wird von Satelittenprogrammen gesteuert, für die Johannes Kepler das rechnerische Know-how erstellt hatte. Seine Lebenszeit umfasst die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg und dessen Anfänge. Johannes Kepler machte sich stark für einen Religionsfrieden. Den blutigen Konfessionskrieg hat er hautnah miterlebt. Leicht war sein Leben nicht. »Mir ist, wie wenn ich gegen 1000 Wände anrennen müsste«, schrieb er einem Freund. Trotzdem, er war ein Glückskind. Seine sich selbst gestellte Aufgabe hatte er gelöst und bewältigt, als er mit 59 Jahren in Regensburg starb. Er hatte den Himmel vermessen.
Wie Johannes Kepler das zuwege brachte, erzählt diese Biografie. Sie will dem »unvergleichlichen Menschen«, wie Albert Einstein ihn nannte, das verdiente Denkmal setzen.

Mehr Informationen unter [LINK]

Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Eva Rita Weiser zeigt durch “Johannes Kepler: Morgenstern”, dass Biografien als Romane sehr ansprechend und spannend verpackt werden können.

Biografien sind interessant, aber manche Leser finden sie manchmal recht trocken. Genau diese Leser spricht Weisers Buch “Johannes Kepler: Morgenstern” an, denn es vermittelt die gleichen Informationen wie eine Kepler-Biografie, aber fällt um einiges spannender aus. Die Leser lernen Kepler in diesem Roman nicht als einen unantastbaren Wissenschaftler, sondern als einen echten Menschen kennen, der trotz aller Probleme niemals aufgegeben und mehr als nur einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft geliefert hat.

Mehr Information unter [LINK]

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